Atemtherapie

Definition: Die Atemtypenlehre (Terlusollogie®) geht davon aus, dass es zwei unterschiedliche Atemtypen gibt. Durch langjährige Beobachtungen geht man davon aus, dass jede Person eindeutig einem Atemtyp zugeordnet werden kann, dieser Atemtyp verändert sich im Laufe des Lebens nicht mehr.
Die zwei Atemtypen: Der Einatmer atmet aktiv ein und passiv aus; Der Ausatmer atmet dagegen aktiv aus und passiv ein.
Als Folge davon unterscheiden sich beide Typen auch in Ihrer Körperhaltung, in Ihren Bewegungen und in Ihrer Stimmgebung bis hin zum Stoffwechsel und Kreislaufsystem.
Für den aktiven Teil des Atemvorganges benötigt der Körper Energie. Dinge, die regelmäßig getan werden, sollten deswegen so energiesparend wie möglich ausgeführt werden, ansonsten wird der gesamte Organismus geschwächt. Ist die Atmung bei Ein- und Ausatmung aktiv, dann findet keinerlei Erholung statt. Als drittes Element neben der Ein- und Ausatmung gibt es die Atempause. Die Atmung ist dann effizient, wenn sie durch unser Verhalten im täglichen Leben unterstützt wird. Ein Beispiel ist das Liegen: Liegen wir auf dem Rücken, so ist die Einatmung deutlich leichter als die Ausatmung. Liegen wir auf dem Bauch, so ist die Ausatmung leichter als die Einatmung.

Mögliche Ursachen:

  • Eine falsche, nicht typgerechte Atmung kann Krankheiten, Blockaden oder Disharmonien auslösen.
  • Die Atemtherapie ist für alle Menschen eine Bereicherung, die körperliche und geistige Entspannung suchen, die in ihre eigene Kraft kommen möchten, die ihre allgemeine Konstitution stärken und ihre Selbstheilungskräfte anregen möchten.
  • Anwendung: bei Atemwegserkrankungen, bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, bei Stress und als Burnout-Prophylaxe, für Sprecher/in und Sänger/in, die eine optimale Unterstützung für die Stimmgebung suchen. Der Atem stellt hier eine natürliche Stütze dar.

Die Behandlung erfolgt von Stefanie Bisanz.